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Winterurlaub mit Hund Teil 1

Bevor das Winterfeeling nun langsam so ganz verschwindet und alle nur noch den Frühling im Kopf haben, gibt’s von uns nun den sozusagen ersten richtigen Blogbeitrag über unseren diesjährigen Winterurlaub! Und weil es über diesen doch einiges zu berichten gibt, teile ich ihn gleich in zwei 🙂

Von Freitag bis Mittwoch hat es uns Mitte Januar nach Obernberg am Brenner in Österreich verschlagen. Obernberg liegt im Bundesland Tirol und gehört zu Innsbruck-Land. Im Wipptal gelegen und etwas abseits vom Geschehen lädt der Ort absolut zum Entspannen und Naturgenießen ein! Der mächtige Tribulaun am Talschluss macht das Bergpanorama perfekt! Vor einigen Jahren, weit vor meiner „Hundezeit“, hätte sich das für mich noch nach furchtbarer Langeweile angehört, aber durch den Hund bin ich zum richtigen Naturliebhaber geworden.





Nach kurzer Recherche im Internet, bin ich auf unsere dortige Unterkunft gestoßen und die war tatsächlich ein richtiger Glücksgriff!






Rückweg zu Almis Berghotel

In Almis Berghotel hatten wir fünf Übernachtungen mit Frühstück und Abendessen gebucht. Neben Wandergruppen, Skitourengeher und Yogaliebhaber sind auch Hundebesitzer gern gesehene Gäste. Gern gesehen…eigentlich fast untertrieben, denn wir haben uns zusammen mit Toni wirklich unglaublich willkommen gefühlt! Und gerade mit großem Hund oder Hund von bestimmter Rasse ist das ja nun nicht selbstverständlich 🙂 Es war weder ein Problem, sich zusätzliche Decken für den Schlafplatz des Vierbeiners auszuleihen, noch war es auch nur ansatzweise ein Thema, den Hund mit in‘s Restaurant zum Frühstücken oder Abendessen zu nehmen und gerade der letzte Punkt ist bestimmt für viele interessant, die ihren Hund nur schwer alleine im Hotelzimmer zurücklassen können. Eins von Tonis Highlights – da bin ich mir sicher – waren die vielen Leckerlies, die es zum einen im Restaurant täglich von den Bedienungen gab und die zum anderen im Hotelzimmer liebevoll von den Reinigungsdamen drapiert wurden.



Obwohl vom Hotel selbst geführte (Schneeschuh-)Wanderungen angeboten wurden, machten wir uns Samstag, Sonntag und Montag auf eigene Faust auf, um die Gegend zu erkunden. Dafür hatte ich mir bereits im Vorfeld ein paar Ziele ausgesucht. Glücklicherweise wurden wir an all diesen Tag mit strahlend blauem Himmel und Sonnenschein belohnt 🙂

Blick von unserem Balkon

Die wohl schönste Tour und ein Muss für alle, die in dieser Gegend Urlaub machen, ist der Weg zum und um den Obernberger See! Vom Hotel bis zum Startpunkt der Wanderung war es ein kurzer Marsch durch den Ort. Obwohl sich die Strecke nur auf etwa 6 km beläuft, haben wir insgesamt fast fünf Stunden draußen verbracht. Hat man den Anstieg über einen breiten Waldweg (der übrigens auch als Rodelstrecke dient!) geschafft, so findet man sich auf ca. 1.600 m Seehöhe in einer wahnsinnig schönen Umgebung wieder! Eingekesselt von den Stubaier Alpen liegt dort der wunderschöne Bergsee. Gut – in unserem Fall war dieser zugefroren und von Schnee bedeckt, was aber optisch nicht weniger schön aussah. Ich würde aber zu gern nochmal im Sommer dorthin!
So sind wir also einmal um den großen See geschlendert, haben uns die in der Mitte stehende putzige Kapelle angesehen, viel fotografiert, gerastet und einfach die Aussicht genossen.

Anfang der Rundwanderung - Die Brücke führt zur Kapelle
Kapelle Maria am See
Einfach atemberaubend 🙂

Lustigerweise – man trifft diese Rasse ja meiner Erfahrung nach nicht allzu oft beim Gassigehen – haben wir während des Rundweges gleich vier andere Schäferhunde gesehen. Zwei davon kreuzten mitsamt Zweibeiner-Gefolge unseren Weg und so war ein Aufeinandertreffen mit Toni unausweichlich. Die beiden waren ohne Leine unterwegs und tobten durch die Gegend. So ließ ich es geschehen, dass Toni, ganz nach seiner Art, beim Erhaschen der beiden sofort in deren Richtung losspurtete. Nicht erwartet hatte er wohl, dass die beiden Schäferhund-Damen nicht lange zögerten, um es ihm gleichzutun! Ohhh! Ups…was machen die denn!? Und zack wurde die Richtung gewechselt und zurück Richtung Frauchen und Herrchen gerannt 🙂
Es wurde sich beschnüffelt und ein bisschen miteinander getobt. Zu meiner Belustigung war Toni reichlich beeindruckt von den beiden selbstbewussten Energiebündeln.
Ich sag’s ja immer wieder – eine taffe Zweithündin – das wär’s 🙂

Fortsetzung folgt in Teil 2!

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